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Achern Stadtteile

Auch die Stadtteile Acherns haben eine lange Geschichte. Sie kamen alle 1805 an Baden und gehörten meist zum Amtsbezirk Achern. Mösbach gehörte zunächst zum Amt Oberkirch und kam erst 1859 zum Bezirksamt Achern. Wagshurst gehörte zunächst zum Amtsbezirk Appenweier und kam 1819 zum Amtsbezirk Achern. Bei der Auflösung des Amtsbezirks Achern 1924 kamen alle Gemeinden zum Bezirksamt Bühl sowie 1939 zum Landkreis Bühl, lediglich Wagshurst kam zum Landkreis Kehl.

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Sehenswürdigkeiten in Achern: Stadtbeschreibung | Stadtteile |

Fautenbach wurde als Vultenbach um 1100 erstmals erwähnt. Über das Kloster Hirsau kam es in den Besitz von Großweier und Schauenburg. Dann gehörte es zum Gericht Achern und teilte die Geschicke Acherns.

Gamshurst wurde 902 als “Hurst des Gaman” erstmals erwähnt. Es war eine Ausbausiedlung auf Sasbacher Mark und gehörte zum Gericht Achern.

Großweier wurde um 1115 als “Crosvvilare” erstmals erwähnt. Es wurde noch bis ins 19. Jahrhundert Croschweier genannt. Wie Gamshurst war es ein Ausbauort Sasbachs. In Großweier gab es eine Burg, nach der sich eine Familie benannte. Sie hatten den Ort von den Markgrafen von Baden zu Lehen. Nach dem Aussterben der Familie kam Großweier an die Herren von Seldeneck, deren Erben es schließlich 1583 wieder an Baden verkauften. Das Wasserschloss war danach Sitz des badischen Amts bzw. Vogtes, bis das Schloss 1689 zerstört wurde. Dann wurde Bühl Sitz des Amtes.

Mösbach wurde 1386 als Mestbach erstmals erwähnt. Es gehörte zu Straßburg und war dem Oberamt Oberkirche unterstellt, bevor es an Baden kam.

Oberachern wurde 1347 als Obernacher erstmals erwähnt. Frühere Nennungen unterscheiden nicht zwischen Ober- und Niederachern. Doch gehörte der Ort schon um 1100 den Herren von Staufenberg, Teile dem Klosters Hirsau. Vor 1130 gehörte Oberachern dem Kloster St. Georgen. Im 12. Jahrhundert nannte sich ein edelfreies Geschlecht nach Achern, die wohl zugleich Vögte von Achern waren. Sie residierten in einem Wasserschloss, dessen Reste beim Turmbau der Stephanuskirche Oberachern verwendet wurden. Oberachern gehörte zum Gericht Achern und teilte die Geschicke Acherns, war jedoch stets eine eigenständige Gemeinde bis zur Eingemeindung 1971.

Önsbach wurde im 13. Jahrhundert als Ongisbach erstmals erwähnt. Grundbesitz hatten die Klöster Honau, Ettenheim und Allerheiligen. Der Ort gehörte zum Gericht Achern und teilte die Geschicke Acherns.

Sasbachried wurde 1697 als “aus dem Rieth” erstmals erwähnt. Es wurde von Sasbach aus aufgesiedelt und teilte daher auch dessen Geschicke, gehörte also zum Oberamt Oberkirch der Herrschaft Straßburg. Im 19. Jahrhundert wurde Sasbachried als eigenständige Gemeinde von Sasbach getrennt.

Wagshurst wurde 1136 als Wageshurst erstmals erwähnt. Es gehörte zur straßburgischen Herrschaft Oberkirch und war dem Gericht Ulm unterstellt.

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