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Vorderösterreich-Museum

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Vorderösterreich-Museum

Die kleine Stadt Endingen trägt die vorderösterreichische Zeit noch im charmanten Stadtbild. Mit ihren kleinen gassen, dem alten Fachwerk und natürlich dem Üsenberger Hof. Vor 14 Jahren kaufte die Gemeinde das baufällige Fachwerkhaus, das wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert stammt. Aus denkmalpflegerischer Sicht war das Haus als Verwaltungsgebäude nicht geeignet. Der Gemeinderat stimmte aber dem Vorschlag von Bürgermeister Eitenbenz zu, daraus lieber ein Vorderösterreichisches-Museum zu machen.

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Die oberen Räume widmen sich den Themen:

  • Verfassung / Verwaltung Vorderösterreichs,
  • Adel,
  • Städte,
  • Prälaten und Klöster,
  • Bildungswesen / Universität Freiburg.

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Die über 400-jährige Zugehörigkeit Endingens zu den ehemals vorderösterreichischen Landen war ein guter Grund. Schließlich war Endingen seit 1367/75 Lehen des Hauses Habsburg und gehörte zu den frühesten Erwerbungen Österreichs im Breisgau. In sieben Räumen ist seit 1994 eine feste Ausstellungsfläche entstanden. Auf 170 qm füllen geschichtliche Dokumentationen die Räume.

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Exponate

Schautafeln, ein Großdia der Grabplatte König Rudolfs, sowie vier Großdias der Königsfelder Scheiben sind zu sehen. Außerdem werden Portraits von Maria Theresia und Joseph II. ausgestellt. Der Breisgauer Adel und die vorderösterreichischen Prälaten werden vorgestellt. Ritterharnisch, Waffen, Urkunden, Münzen, Mobiliar und vieles mehr beleben die Ausstellung und machen Geschichte faßbar. An Portraits und historischen Ansichten wird die Verwaltung und die Verfassung der Vorlande dargestellt.

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Das größte Ausstellungsstück ist natürlich das Haus selbst. Der Üsenberger Hof ist bennant nach dem Geschlecht das 1379 ausstarb. Besonders auffällig ist ein kunsthistorischer Aspekt. Denn die einzigartigen Wandbilder im Üsenberger Hof werden den Wissenschaftlern noch einige Aufgaben zu lösen geben, besonders die mit 1495 datierte Wappendarstellung. Sie dokumentiert den hohen Stand und das Ansehen des noch unbekannten Auftraggebers.

Nach der langwierigen Restauration des Hofes wurden die meisten Bilder allerdings übertüncht, um sie den Kunsthistorikern möglichst unbeschadet zu überlassen. Schließlich zählen sie zu den bedeutendsten weltlichen Fresken der Spätgotik im Breisgau.

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Die Qualität der verwendeten Farben deutet auf den großen Reichtum des Besitzers hin. Unter anderem wurde reinstes Purpur verwendet, das andernorts nur für die Einfärbung von königlichen Gewändern gebraucht wurde.

Eine Aufgabe für die Forschung ist auch der Keller des Hofes. Er ist vermutlich viel älter als das Gebäude und man vermutet, daß er einst zu einem Turm aus der Üsenbergerzeit gehörte. Nach der Zerstörung des Turmes ist darauf wahrscheinlich ein Kaufmannshaus aufgepfropft worden. Beim Üsenberger Hof handelt sich um eines der vier bedeutendsten nichtkirchlichen Gebäude im deutschen Südwesten.

Öffnungszeiten

  • Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr
  • Montag, Dienstag und Freitag von 15 bis 17 Uhr
  • Gruppen nach Vereinbarung
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